Anthropologie/Archeologie

Präsentation der abteilung Dienstleistungen der abteilung

Forschung

Die Mitarbeiter vom SHIFT führen Forschungsarbeiten in den Bereichen Anthropologie/Archäologie, Genetik (Umwelt-, Pflanzen- und Tiergenetik) und Entomologie durch. Sie sind jedoch auch in anderen Bereichen wie Toxikologie, Bildgebung, Identifizierung von Katastrophenopfern usw. mit der Unterstützung vereinbarter Partnerschaften tätig.

 

(2020-2024)
 

Virtuelle Zusammenfügen fragmentierter menschlicher Überreste (FHR) 
Management fragmentierter menschlicher Überreste - Verbesserung der Protokolle zur Identifizierung von Katastrophenopfern (Leitung der Dissertation: Pre Silke Grabherr, Doktorväter: Dr. Negahnaz Moghaddam und Dr. Vincent Varlet, PhD - UNIGE: Lise Malfroy Camine).

Ziel der Forschung ist es, ein umfassendes Protokoll für einen besseren Umgang mit fragmentierten menschlichen Überresten zu erstellen, insbesondere in DVI-Situationen (Disaster Victim Identification). Innovative Technologien zur Segmentierung und virtuellen Neuzuordnung von Gerätefragmenten sollen die Identifizierung verbessern, die DNA-Analyse reduzieren und die Zeit für die anthropologische Analyse verkürzen. Dieses multidisziplinäre Projekt wird von DVI Schweiz, INTERPOL und dem IKRK unterstützt und beinhaltet eine wissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), Aix-Marseille Université (Frankreich) und Materialise NV.

 

Virtuelle Anthropologie

CT-Scans und 3D-Oberflächenscans werden immer genauer und leichter zugänglich, und Forscher auf der ganzen Welt interessieren sich für den Einsatz dieser Technologien, um die derzeitigen Methoden, die in der forensischen Anthropologie verwendet werden, zu testen und zu verbessern. Am CURML testen wir, wie die "virtuelle Umgebung" im Vergleich zur makroskopischen Beobachtung abschneidet, und ermitteln die Methoden, die sich am besten dafür eignen. Studenten und Forscher arbeiten an verschiedenen Themen, wie z. B. der Bestimmung von Alter und Geschlecht anhand von Computer-Tomographien und 3D Oberflächenscans oder der computergestützten Rekonstruktion fragmentierter Knochen in CVI-Kontexten. Wir mobilisieren diese Techniken auch in unseren Abteilungen.

Paläopathologie

Der Gesundheitszustand einer Bevölkerung entwickelt sich in Abhängigkeit von der biologischen und sozioökonomischen Umgebung, in der sie lebt. Dies gilt sowohl für den vergangenen (archäologischen) als auch für den modernen (forensischen) Kontext. Um zu verstehen, warum bestimmte Krankheiten und Phänomene (Infektionskrankheiten, Gewalt usw.) unsere Gesellschaften so beeinträchtigen, wie sie es heute tun, muss man sie in ihrer Entwicklung verstehen und daher ihre Häufigkeit und ihre Erscheinungsformen in früheren und heutigen Bevölkerungen untersuchen. Am CURML erforschen wir die Gesundheit der menschlichen Bevölkerung in der Genferseeregion von der Vorgeschichte bis heute und entwickeln neue Protokolle in diesem Bereich, wobei wir die uns zur Verfügung stehenden bildgebenden Verfahren sinnvoll einsetzen.